RHDV-2 Impfstoff für Kaninchen ist da!

RHDV-2 Impfstoff für Kaninchen ist da!

Sie können Ihre Kaninchen nun auch bei uns mit dem Impfstoff Filavac VHD K C+V gegen RHDV1 und RHDV-2 impfen lassen. Der Impfstoff ist für Kaninchen ab der 10.  Lebenswoche zugelassen und hat eine Immunitätsdauer von einem Jahr.

Der Weg ist das Ziel ;-)

Der Weg ist das Ziel ;-)

Es ist uns ein Anliegen die Untersuchung und Behandlung für ihre Lieblinge in der Praxis so entspannt und freundlich wie möglich zu gestalten, damit keine unangenehmen Erinnerungen zurückbleiben.
Dafür ist es wichtig, dass sie als Besitzer und damit Chauffeur Ihres Vierbeiners, ein paar Dinge beachten.

Hundebesitzer sollten aus Respekt gegenüber Anderen bitte immer mit angeleintem Vierbeiner das Wartezimmer betreten.
Ganz besonders stressempfindlich sind natürlich unsere Stubentiger und alle kleinen Heimtiere. Diese sollten daher nie ohne Korb transportiert werden. Es kann immer passieren, dass sie sich erschrecken und vom Arm springen.
Die Transportboxen sollten idealerweise von oben/und seitlich zu öffnen sein. Weidenkörbe sind daher nicht geeignet!
Machen Sie es Ihrem Liebling im Transportkorb gemütlich und legen Sie eine saugfähige Unterlage wie zum Beispiel ein bis zwei Handtücher hinein. Der Transportkorb sollte zu Hause ein Bestandteil der Wohnung sein und immer zur Verfügung stehen. So verliert er das Bedrohliche und Sie zeigen, daß es etwas ganz Normales ist.
Die Heimtiere sollten auch immer eine kleine Wegzehrung in ihre Box bekommen und können natürlich auch ihre "Partner" als moralische Stütze mitbringen.

Kastration bei Hund und Katze

Kastration bei Hund und Katze

Dieses Thema wirft unter Tierbesitzern viele Fragen auf, teilweise wird es sogar kontrovers diskutiert. Wann ist eine Kastration sinnvoll? Mit welchen "Nebenwirkungen" ist zu rechnen?

 

Zunächst einmal sollten die Begriffe Kastration und Sterilisation geklärt werden.
Bei der Sterilisation handelt es sich lediglich um eine Unterbindung der Eileiter bzw. Samenleiter, welche in der Tiermedizin jedoch kaum Anwendung findet.
Die Kastration beinhaltet die Entfernung der Keimdrüsen, sprich bei weiblichen Tieren die Eierstöcke und bei männlichen Tieren die Hoden. Damit wird also nicht nur eine Fortpflanzungsunfähigkeit sondern auch ein Wegfall der Geschlechtshormone (welche z.B. bei der Kätzin die Rolligkeit auslösen) erreicht.

 

Bei der Frage "Kastration, ja oder nein ?" muß auf jeden Fall zwischen Hund und Katze unterschieden werden.

 

Katze:

 

Freigängerkatzen sollten aus Tierschutzaspekten immer kastriert werden und zwar am besten vor dem Eintritt der Geschelchtsreife, das heißt zwischen 5. und 6. Monat. Jeder Besitzer einer Freigängerkatze sollte hier seinen Beitrag zum Tierschutz leisten, denn die Tierheime platzen aus allen Nähten!
Aber auch Wohnungskatzen profitieren gesundheitlich von einer frühzeitigen Kastration. So haben z.B. unkastrierte Kätzinnen im Alter ein wesentlich höheres Risiko an Tumoren des Gesäuges (zu ca. 90% bösartig) zu erkranken als kastrierte Tiere.
Als "Nebenwirkung" der Kastration ist die Neigung zur Gewichtszunahme zu nennen, da sich durch die Kastration der Energiebedarf um ca. 1/3 verringert. Um Übergewicht mit all seinen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu vermeiden empfielt sich nach der Kastration insbesondere bei Wohnungskatzen die Fütterung eines energiereduzierten Futters (z.B. spezielle Futtermittel für kastrierte Katzen)

 

Hund:

 

In südlichen und osteuropäischen Ländern dient die Kastration von Straßenhunden dem Verhindern der unkontrollierten Vermehrung und dem damit verbundenen Tierelend. Da in Deutschland der Familienhund doch weitestgehend unter Kontrolle des Besitzers ist und sich im Normalfall nicht ungehindert vermehren kann ist die Kastration aus diesem Gesichtspunkt meist nicht notwendig.

Die Frage ob der Hund kastriert werden soll oder nicht, sollte immer individuell entschieden werden.
 

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Kastration?

Der "richtige Zeitpunkt" wird selbst in Fachkreisen kontrovers diskutiert.
Einige Experten Raten zur Kastration vor der Geschelchtsreife.
Aus eigenen Erfahrungen raten wir in unserer Praxis dazu, die Hunde aus verhaltensmedizinischen Gründen erst nach der Geschelchtsreife zu kastrieren (Hündinnen zwischen 1. und 2. Läufigkeit, Rüden einige Zeit nachdem sie sicher "ihr Beinchen heben").

 

Was erwarte ich von einer Kastration?

Folgende Vorteile einer Kastration sind zu nennen:

  • Verringerung des Risikos des Auftretens von Gesäugetumoren bei Hündinnen, wenn die Kastration spätestens vor der 2. Läufigkeit stattfindet
  • keine Gebärmuttererkrankungen im Alter (routinemäßig wird neben den Eierstöcken auch die Gebärmutter entfernt)
  • Verhinderung von Scheinträchtigkeiten bei Hündinnen
  • Verringerung des Sexualtriebes bei Rüden - dies kann insbesondere bei sexuell stark motivierten Rüden das Zusammenleben mit dem Menschen sehr erleichtern

Allerdings muss man ganz klar sagen, dass durch eine Kastration der Hund nicht automatisch ruhiger wird oder besser hört. Der Eingriff stellt also keinen Ersatz für eine gute Erziehung des Hundes dar.

Natürlich ist die Kastration auch beim Hund nicht ohne Nebenwirkungen.
Da diese rassebedingt sehr unterschiedlich ausfallen können, bedarf es unbedingt der individuellen Beratung durch den Tierarzt.

 

 

 

 

Herzultraschall und Untersuchung auf PKD

Herzultraschall und Untersuchung auf PKD

Wir sind sehr glücklich, mit Hilfe der Fähigkeiten von Frau Dr. Müller ab sofort auch die Herzultraschalluntersuchungen und die Diagnostik der PKD (polycystic kidney disease) in unseren Räumlichkeiten durchführen zu können.

Frau Dr. Müller hat eine mobile Ultraschallpraxis und unterstützt uns mit ihrem spezialisiertem Fachwissen auf dem Gebiet der Sonographie.

Lasertherapie- Tierisch gut!

Lasertherapie- Tierisch gut!

In unserer Praxis steht die Möglichkeit der Therapie durch Laserlicht zur Verfügung. Durch die bereits vorhandenen Erfolge und positiven Rückmeldungen unserer Patientenbesitzer möchten wir Ihnen die Behandlung mittels Laser näher bringen.

 

 In der Humanmedizin gehört die Verwendung von Laserlicht bereits zum therapeutischen Alltag.


Laserlicht hat eine stark positive Wirkung auf viele biologischen Prozesse im Körper. Es wirkt stimulierend auf Zellen und Gewebe.
Der Laser sorgt für eine verstärkte Durchblutung, eine wesentlich verbesserte Sauerstoffzufuhr, erhöhte Aktivität und neue Energie im bestrahlten Gewebe.
Körpereigene Regulations- und Heilungsmechanismen werden angeregt und der Abtransport von Entzündungsprodukten/ Giftstoffen beschleunigt.

 

Wir empfehlen den Einsatz von Laserlicht bei z.B. orthopädischen Problemen, Hauterkrankungen, Wundheilungsstörungen, Bronchitis u.v.m.- die Lasertherapie kann bei Entzündungen aller Art schmerz- und nebenwirkungsfrei angewand werden. Die Behandlung wird vom Tier als angenehm empfunden.

Falls wir Ihr Interesse geweckt oder Sie noch zusätzliche Fragen haben, steht Ihnen unser Praxisteam gern zur Verfügung.

Ist Der nicht süß ...?

Ist Der nicht süß ...?

ACHTUNG! AUGEN AUF BEIM WELPENKAUF!

Im Internet und in Kleinanzeigen werden zu Hauf niedliche Welpen aller Rassen und Mischlinge zu günstigen Preisen angeboten.

Doch geht die Rechnung auf, was steckt dahinter?

Bei den vermeintlichen "Schnäppchentieren" handelt es sich in den meisten Fällen um Hunde aus tierquälerischen Massenzuchten aus Osteuropa, Belgien und den Niederlanden. Deutschland gilt als Hauptabsatzmarkt - getreu dem Motto: Geiz ist geil - finden die dubiosen Händler reißenden Absatz ihrer "Ware".

Produziert wird die Ware Tier in den entsprechenden Ländern unter katastrophalen Bedingungen. In dunklen Verschlägen fristen sog. Zuchthündinnen als Gebärmaschinen ihr Leben. Die Welpen werden viel zu früh (meist schon nach 2-4 Wochen) vom Muttertier getrennt und  nach Deutschland gekarrt. Die Kleinen sind trotz Versprechen der Händler weder geimpft noch entwurmt, evtl. vorhandene Impfpässe sind i. d. R. gefälscht.

Die Freude der frischgebackenen Hundeeltern über das vermeintliche "Schnäppchen" wärt daher meist nicht lange...viele Welpen sind unterentwickelt, krank, voller Parasiten oder für den Rest ihres Lebens verhaltensgestört! Spätestens wenn das kleine Wesen aufgrund von Apathie, Inappetenz, blutigem Durchfall etc. beim Tierarzt vorgestellt werden muss, wird klar, dass der Geiz nicht geil war...

Die Kosten für die tierärztlichen Behandlungen solcher totkranker Welpen übersteigen den Kaufpreis um ein Vielfaches und nicht selten sterben die Hunde dennoch an den Folgen von Infektionskrankheiten.

Trotz verstärkter Aufklärungsarbeit der Medien werden auch in unserer Praxis immer wieder totkranke Billigwelpen vorgestellt. Deshalb unser dringender Appell an SIE: Hände weg von Wühltischwelpen! SIE können sich dadurch Enttäuschungen, Ärger und finanzielle Verluste ersparen und einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung dieses grausamen Tierhandels leisten. Denn wenn weniger Nachfrage besteht werden auch weniger Welpen produziert!

Wie Sie unseriöse Welpenhändler und Welpenvermehrer erkennen finden Sie unter
www.tasso.net/Tierschutz/Wühltischwelpen

Grundsätzlich sollte die Anschaffung eines Tieres immer gut überlegt sein, denn man übernimmt eine Verantwortung für viele Jahre.

Vor der Anschaffung sollten Sie folgende Fragen für sich beantworten:

- Sind alle Mitglieder der Familie mit der Anschaffung des Tieres einverstanden?

- Besitzen Sie ausreichend Zeit und Platz, um den Bedürfnissen des Tieres nach Auslauf, Zuwendung, Spiel und Beschäftigung gerecht zu werden?

- Wissen Sie wer das Tier während Ihres Urlaubs betreut?

- Können Sie die Kosten aufbringen, die evtl. für Tierarztbesuche, Operationen, teure Medikamente oder kostspielige Diätfutter anfallen?

Wenn Sie sich sicher sind, den Anforderungen des Tieres gerecht werden zu können, dann wenden Sie sich auf der Suche nach einem passenden Lebenspartner an:

- Tierheime (auch hier gibt es Welpen und Rassehunde) oder

- an einen seriösen Zücher - erkundigen Sie sich hierfür beim Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) www.vdh.de

Toxoplasmose- Katzen sind keine Gefahr für Schwangere

Toxoplasmose- Katzen sind keine Gefahr für Schwangere

Bei vielen Schwangeren kursiert immer noch die Angst, daß man sich und somit sein ungeborenes Kind durch die eigene Katze mit Toxoplasmose infiziert.

 

Als schwangere Katzenbesitzerin sollte man sich testen lassen, um festzustellen, ob man schon vor der Schwangerschaft Kontakt mit dem Erreger Toxoplosma gondii hatte. Wenn dies der Fall ist besteht keinerlei Gefahr beim Umgang mit Katzen.

 

Hat man jedoch noch keine Antikörper gegen Toxoplasma gondii sind folgende Vorsichts- bzw. Hygienemaßnahmen zu beachten:

  • kein direkter Kontakt zu Katzenkot (Einmalhandschuhe anziehen)
  • Toxoplasma-Oozysten sind erst nach 2-5 Tagen ansteckend, deshalb sollte man die Katzentoilette täglich vom frischen Kot reinigen
  • Katzentoilette zusätzlich mit heißem Wasser reinigen
  • kein rohes Fleisch essen
  • Katze nicht mit rohem Fleisch füttern
  • beim Zubereiten von Fleisch anschließend Hände waschen bzw. Einmalhandschuhe anziehen
  • kein ungefiltertes Wasser (ohne Trinkwasserqualität) trinken
  • bei der Gartenarbeit Handschuhe tragen

 

Es sind also nur wenige Abläufe die man im Umgang mit dem Stubentiger beachten oder ändern sollte um eine Ansteckungsgefahr auszuschließen.

 

 

 

 

Der Wellensittich- sehr beliebt und oft falsch verstanden!

Der Wellensittich- sehr beliebt und oft falsch verstanden!

Der Wellensittich ist häufig als " Einstiegshaustier "- sehr beliebt, wird aber fast immer falsch gehalten. Wellensittiche sind Schwarmvögel, das bedeutet, dass man sie nie alleine halten sollte. Sie benötigen mindestens einen Artgenossen als Partner, denn auch bei noch so liebevoller Zuwendung ersetzen wir diesen nicht. Wenn ein Wellensittich spricht, ist das der allerletzte Hilferuf, dass er nicht alleine  sein möchte!!! Generell gilt: Als Partner für den Vogel keine andere, sondern immer die selbe Vogelart kaufen.

 

Käfigausstattung: Größe mindestens 60 x 50 x 50 cm
Wir raten von Spiegeln und Plastikvögeln als Spielzeug ab, da bei vielen Vögeln zu beobachten ist, dass sie sich häufig von ihren Artgenossen abwenden und sich lieber mit dem Spielzeug unterhalten oder diese füttern. Am liebsten spielen Wellensittiche mit allem, was in irgendeiner Weise wackelt und wo sie dran herumzotteln können. So kann man z.B. Klettergerüste oder Schaukeln aus Ästen und Hanfseilen selber basteln.
Als Einstreu wird handelsüblicher Vogelsand verwendet. Die Sitzstangen müssen so verteilt sein, dass die Vögel gezwungen sind, zu fliegen. Es sollten verschieden dicke Stangen aus Naturholz verwendet werden. Die Zehen dürfen die Sitzstangen nicht vollständig umfassen, da ansonsten Fußschäden auftreten können.

Käfigvögeln muss unbedingt genügend Freiflug ermöglicht werden. Der Käfig sollte nur als Schlaf- und Futterplatz benutzt werden.

Viele Wellensittiche baden sehr gern. Wir empfehlen, ein flaches Gefäß als Bademöglichkeit anzubieten. Sämtliches Zubehör ( Käfig, Futternäpfe, Trinkgefäße usw.) muss regelmäßig und gründlich gereinigt werden.

 

Ernährung:

Es sollte täglich frisches Wasser angeboten werden- ca. 8 ml pro Tag.
- handelsübliche Hirsemischungen, Ölsaaten, Hanf, Glanz
- Wild-/ Wiesenpflanzen ( besonders beliebt ist Vogelmiere)
- Gemüse ( z.B. Eisbergsalat, Feldsalat, Möhren, Paprika, Gurke)
- Obst ( z.B. Apfel, Melone, Weintraube)
- Mineralstoffe ( Korvimin und Sepia)
- Kolbenhirse als Leckerli
Ein Wellensittich frißt in der Regel ca. 4g Körnermischung pro Tag = 1,5 Teelöffel.