Oft gestellte Fragen

Mein Tier verhält sich komisch. Muß ich zum Tierarzt gehen?

Mein Tier verhält sich komisch. Muß ich zum Tierarzt gehen?

Ja, denn telefonische Auskünfte können eine Diagnose vom Tierarzt nicht ersetzen! Bitte kommen Sie lieber zu früh als zu spät zu uns. Durch Unkenntnis werden häufig eindeutige Krankheitssymptome nicht erkannt, Tiere zu spät vorgestellt und Ihnen somit die Chance auf einen Therapierfolg genommen. Wir klären Sie diesbezüglich gerne umfassend auf.

 

Wussten Sie z. B., dass selbst harmlos klingende Krankheiten wie Katzenschnupfen tödlich enden können, wenn sie unbehandelt bleiben.

 

Im akuten Krankheitsfall stellen wir Ihnen mögliche Therapieansätze zur Auswahl. So arbeiten wir in unserer Praxis auch auf naturheilkundlicher Basis. Wir informieren, Sie entscheiden dann letztlich für Ihr Tier.

Bezahlung?

Bezahlung?

Wir erstellen unsere Rechnungen nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) in der aktuellen Fassung vom 28.07.1999, die Sie jederzeit bei uns einsehen können.

 

Die Angaben in der GOT sind Preise für einzelne Tätigkeiten, die durch den Tierarzt ausgeführt werden. Nicht in der Gebührenordnung enthalten sind Aufwendungen für Medikamente (Impfstoffe, Antibiotika, Narkotika etc.) und Verbrauchsmaterialen (Spritzen, Handschuhe, Nahtmaterial, Röntgenfilme etc.). Dieser Aufwand wird separat berechnet. Gern erstellen wir Ihnen Kostenvoranschläge für notwendige Behandlungen, weiterführende Diagnostik und Operationen.

 

Im Gegensatz zum Humanmediziner ist der Tierarzt verpflichtet, für seine Leistungen die gesetzliche Mehrwertsteuer in Höhe von derzeit 19% auf die Nettosumme an das Finanzamt abzuführen.

 

Alle Rechnungen sind am Ende einer jeden Behandlung bzw. bei Abholung des Patienten sofort und in voller Höhe bar zu zahlen. Ab 10 € ist EC-Zahlung mit PIN möglich.

 

Auch wenn es unangenehm ist zu sagen, zwingen uns die Erfahrungen der Vergangenheit zu folgender Aussage: "Ihre Bank behandelt keine Tiere und wir verleihen kein Geld!"

Was tun im Notfall?

Was tun im Notfall?

In dringenden und wirklich lebensbedrohlichen Notfällen sollten Sie die
Notrufnummer 0152 561 60 679 anrufen. Diese Handynummer ermöglicht Ihnen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten mit einem Tierarzt der Dresdener Altstadtseite zu reden und evtl. dringende Notbehandlungen zu vereinbaren.
Die Bereitschaftsdienste der Neustadtseite entnehmen sie bitte der aktuellen Tagespresse.

Tier entlaufen- was nun?

Tier entlaufen- was nun?

Suchen Sie systematisch die ganze Umgebung mit dem Fahrrad und zu Fuß ab.

Sorgen Sie dafür, dass in der Zwischenzeit jemand bei Ihnen zu Hause ist, damit Ihr Liebling, falls er zurückkehrt, nicht vor verschlossenen Türen steht.

Ist Ihr Hund unterwegs oder in einer fremden Umgebung verschwunden, postieren Sie jemanden dort, wo Sie ihn verloren haben, damit er, falls er zurückkehrt, in Empfang genommen werden kann; sollte Ihnen keine Hilfe zur Verfügung stehen, so hinterlassen Sie an diesem Ort zumindest eine dem Hund vertraute Decke oder ein getragenes T-Shirt von Ihnen.

Vor allem Katzen halten sich in den allermeisten Fällen ganz in der Nähe auf: Sie kriechen so gerne in Verstecke, dass sie, vor allem zur Urlaubszeit, Gefahr laufen, in Kellern, Garagen oder Schuppen eingesperrt zu werden. Fragen Sie bei Ihren Nachbarn, ob jemand aus der Nachbarschaft in den Urlaub gefahren ist.

Lassen Sie Ihr Tier durch eine Tätowierung und/oder das - schmerzfreie- Einbringen eines Mikrochips unverwechselbar kennzeichnen. Die ISO-Norm ermöglicht auch die Rückführung im Ausland verlorengegangener Tiere. Viele Tiere müssen im Tierheim bleiben, weil sie aufgrund mangelnder Kennzeichen nicht mehr an ihre Besitzer vermittelt werden können.

Auch ein reflektierendes Halsband, dass mit wasserfester Farbe mit der Telefonnummer versehen wird oder ein Adressanhänger können hilfreich sein.

Machen Sie frühzeitig ein aussagekräftiges, naturgetreues Foto von Ihrem Liebling. Dieses Foto kann Ihnen für einen Steckbrief eine große Hilfe sein.

Erstellen Sie einen Steckbrief, auf dem Sie dass Aussehen Ihres Tieres, vor allem unveränderliche Kennzeichen, wie Brustfleck oder eingerissene Ohren, Tätowier- oder Transpondernummer etc. vermerken.

Versehen Sie den Steckbrief mit den eigens angefertigten Fotos; vergessen Sie nicht anzugeben, wann und wo Ihr Tier entlaufen ist. Sie können den Steckbrief gern in unserem Wartezimmer aushängen

Machen Sie, wenn möglich, Farbkopien von dem Steckbrief und hängen Sie diesen gut sichtbar in Ihrer Umgebung auf.

Fragen Sie auch in Geschäften nach Ihrem Tier und ob Sie den Steckbrief dort ebenfalls anbringen dürfen.

Benachrichtigen Sie die Nachbarn, den Postboten, eventuell auch die Tierrettung.

Rufen Sie sämtliche Tierärzte und Tierkliniken in Ihrer Umgebung an; vergessen Sie auch nicht, in den Tierheimen nachzufragen ( Städtisches Tierheim, Meißner Landstr. 141; Tel. 45 20 352)

Faxen Sie dem Tierheim ebenfalls eine Kopie des Steckbriefes, damit es dort zur schnelleren Identifizierung vorliegt.

Lesen Sie in der lokalen Presse auch die Rubrik "Zugelaufen".

Geben Sie die Hoffnung nicht auf!
             
Wichtige Adressen:

Zentrales Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes e.V.
Baumschulallee 15
53115 Bonn
Tel.: 0228-604960

Tasso Haustierzentralregister für die BRD e.V.
Frankfurter Strasse 20
65795 Hattersheim
Tel.: 06190-4088

www.tasso.net

Glossar

Homöopathie

Homöopathie

Die Lehre der Homoöpathie geht auf Samuel Hahnemann (1755-1843) zurück.

 

Dabei wird nach dem Simile-Prinzip gearbeitet, dass heißt Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Dazu existieren bestimmte Arzneimittelbilder zu den homöopathischen Arzneien, deren Ausgangsstoffe pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sind. Diese beschreiben klinische Symptome, die Art und Weise einer Erkrankung, differenzieren aber auch Seelen- und Gemütszustände. Durch Vergleich der am Tier gefundenen Symptome mit den Arzneimittelbildern wählt man das dem Krankheitsbild am ähnlichsten wirkende homöopathische Mittel aus.

 

Je nach Verlauf der Erkrankung (akut, subakut, chronisch) setzt man tiefe, mittlere oder hohe Potenzen ein. Sie stehen in Form von Globuli (Kügelchen), Tabletten, Triturationen (Pulverform) oder Dilutionen (Flüssigkeiten) zur Verfügung.

 

Eine homöopathische Therapie beeinflußt die Regulationsvorgänge, aktiviert das Abwehrsystem und regt die Heilkräfte des Körpers an. Selbst wenn bei fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen keine Heilung mehr möglich ist, ist durchaus eine Verbesserungder Lebensqualität zu erreichen.

Homotoxikologie

Homotoxikologie

In der Homotoxikologie kommen im Gegensatz zur Homöopathie seltener Einzelmittel, sondern häufiger Komplexmittel zum Einsatz.

 

Der homöopathische Arzt Hans-Heinrich Reckeweg (1905-1985) sah die Krankheit als Auseinandersetzung des Körpers mit Homotoxinen, welche als Gifte zeitlebens auf den Organismus einwirken. Er deklarierte dabei verschiedene Krankheitsstadien, die er in einer Sechs-Phasen-Tabelle der Homotoxikosen zusammenfasste.

 

Auch diese Therapieform gehört zu den Regulationstherapien, die das Abwehrsystem anregen und die Homotoxine der Entgiftung zuführen. Sie versteht sich als eine Erweiterung der Homöopathie.

Lasertherapie

Lasertherapie

Die Lasertherapie ist eine Behandlungsmöglichkeit die für den Patienten schmerz- und nebenwirkungsfrei ist. Sie wird in der Medizin bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt z.B. bei einer Bronchitis, Hauterkrankungen, Wundheilungsstörungen, Erkrankungen am Bewegungsapparat u.v.m.. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Lasertherapie gerade bei Patienten mit Bandscheibenproblemen sehr erfolgreich ist und sich so eine OP mitunter vermeiden lässt.
Das Laserlicht dringt am Problempunkt in die Haut ein und sorgt in der Tiefe für eine verstärkte Durchblutung, eine verbesserte Sauerstoffzufuhr und in der Folge zu einer schnelleren Heilung.